Amphibienprojekt "Monheimer Alb"
Viele Akteure helfen zusammen
2021/2022 war Carolin Stoll (Diplom Biologin) im Auftrag des Naturpark Altmühltal (Südliche Frankenalb) e. V. in der Monheimer Alb unterwegs, um Amphibien zu kartieren. Untersucht wurden insgesamt rund 40 Gewässer in den Gemeinden Monheim, Tagmersheim, Rögling, Daiting und Marxheim.
Zusammen mit erfreulichen Beständen des Grasfrosches konnte die Biologin vier, nach nationalem und europäischem Naturschutzrecht streng geschützte Arten nachweisen: Gelbbauchunke, Kammmolch, Laubfrosch und Springfrosch.
Zwischen Naturpark Altmühltal (Südliche Frankenalb) e. V., der unteren Naturschutzbehörde in Donauwörth, dem Landschaftspflegeverband Donau-Ries e.V., dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, den Bayerische Staatsforsten sowie den Naturschutzverbänden vor Ort besteht eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Im Rahmen dieser Kooperation wurden bereits zahlreiche Maßnahmen zur Förderung und zum Schutz der Amphibien umgesetzt. Diese sind vielfältig und reichen von der Entlandung von Gewässern und der Entnahme von Gehölzen im Uferbereich bis hin zur Informationsarbeit von Grundstückseigentümern und der Bevölkerung. Auf kommunalen Flächen wurden Maßnahmen durch den Landschaftspflegeverband Donau-Ries e. V. umgesetzt (Schallerweiher Daiting).In den Jahren 2021 und 2022 wurden in den Gemeinden Monheim und Rögling 12 Kleingewässer in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz Monheimer Alb entlandet und vergrößert, 2026 steht ein weiterer Durchgang zur Gewässerpflege an. Gefördert wurden die Kartierung und die Maßnahmen des Naturpark Altmühltal (Südliche Frankenalb) e. V. über die Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinien (LNPR) des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz sowie über Gelder für Kleinmaßnahmen der unteren Naturschutzbehörde Donau-Ries.
