Ja, natürlich!

"Altmühltaler Weiderind"

Braunes Weiderind grast auf weißem Hintergrund und Ammonit auf gelben Hintergrund

Eine Marke für regionale Wertschöpfung, Landschaftspflege, Klimaschutz und Tierwohl

Der Naturpark Altmühltal hat das Projekt „Altmühltaler Weiderind“ ins Leben gerufen, um die extensive Weidehaltung im Naturraum Frankenalb zu stärken und regionale Wertschöpfungsketten zwischen Landwirtschaft, Metzgereien, Gastronomie und Verbrauchern aufzubauen. 

Die Beweidung von Grünlandflächen leistet einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der charakteristischen Kulturlandschaft des Naturpark Altmühltal. Gleichzeitig entstehen hochwertige regionale Lebensmittel, deren Herkunft für Verbrauer nachvollziehbar bleibt.

Hinweis zur Weiterentwicklung des Projekts

Das Projekt „Altmühltaler Weiderind“ wurde in den vergangenen Monaten gemeinsam mit beteiligten Betrieben und Projektpartnern weiterentwickelt. Ein wesentliches Ergebnis sind die neuen Qualitätskriterien mit einer Basis- und einer Premiumstufe. Damit sollen die besonderen Werte der Marke gesichert und zugleich unterschiedliche betriebliche Voraussetzungen besser berücksichtigt werden.


Logo Ländliche Entwicklung in Bayern

Projektträger und Förderung

Projektträger ist der Naturpark Altmühltal (Südliche Frankenalb) e.V.

Die Umsetzung des Projekts wird seit 2022 durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten über die Finanzierungsrichtlinien Ländliche Entwicklung (FinR-LE) mit einem Fördersatz von 90% finanziell unterstützt. Die Eigenmittel werden über eine Sonderumlage von den Mitgliedslandkreisen des Naturparks Altmühltal bereitgestellt

Bereits vor Projektbeginn wurden die Potenziale für eine regionale Weiderindvermarktung im Rahmen einer LEADER-geförderten Potentialanalyse und Machbarkeitsstudie untersucht.

Regionalprodukt mit Zukunftsperspektive

Mit dem Projekt „Altmühltaler Weiderind“ sollen regionale Vermarktungsstrukturen gestärkt und neue Perspektiven für landwirtschaftliche Betriebe, Metzgereien und gastronomische Betriebe geschaffen werden. Die neuen Qualitätskriterien mit Basis- und Premiumstufe tragen dazu bei, unterschiedliche betriebliche Voraussetzungen besser zu berücksichtigen und zugleich die besonderen Werte der Marke zu sichern.

Im Mittelpunkt stehen:

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

Projektmanagement

Seit Mai 2026 wird das Projekt durch die H & S eGbR begleitet.
Alternativ können Sie sich auch an Frau Spranger von der Geschäftsstelle des Naturpark Altmühltal wenden.

H & S eGbR - Hans-H. Huss und Konstanze Zischka
Am Wörth 6
85354 Freising
Tel.: 08161 40540-0

Qualitätskriterien "Altmühltaler Weiderind"

Für die Marke „Altmühltaler Weiderind“ gelten verbindliche Qualitätskriterien. Die Qualitätskriterien gliedern sich in eine Basis- und eine Premiumstufe. Die Basiskriterien gelten für alle Produkte der Marke. Das Premiumsegment ergänzt diese um weitergehende Anforderungen an eine besonders extensive Weidehaltung, Fütterung, Tierwohl und Schlachtung.

Auf einen Blick

Premium bedeutet: Alle Basiskriterien plus zusätzliche Anforderungen.

BASIS – das gilt für jedes Altmühltaler Weiderind


 ★ PREMIUM – noch einen Schritt weiter


*Futterzukauf nur in begründeten, genehmigten Ausnahmefällen

→ Die vollständigen Qualitätskriterien zum Download gibt´s hier: (1,5 MB)

Extensiv genutztes Grünland

Nachhaltige Bodennutzung durch Biss, Tritt und Dung

Die dauerhafte Sicherung von extensiv genutztem Grünland und Weideflächen ist ein wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Landnutzung im Naturpark Altmühltal. Über Jahrhunderte hinweg haben Weidetiere die Kulturlandschaft der Region mitgeprägt und zur Entstehung artenreicher Lebensräume beigetragen.

Durch Biss, Tritt und Dung schaffen Weidetiere eine hohe Strukturvielfalt auf den Flächen und tragen zur Entstehung unterschiedlicher Lebensräume für Pflanzen und Tiere bei. Die Beweidung leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt und der charakteristischen Kulturlandschaft des Naturparks Altmühltal.

Darüber hinaus unterstützen dauerhaft bewachsene Grünland- und Weideflächen den Aufbau und Erhalt von Humus. Humusreiche Böden können Kohlenstoff speichern, Wasser besser aufnehmen und tragen zur Bodenfruchtbarkeit bei.

Neben ihrer Bedeutung für den Erhalt der Kulturlandschaft und der biologischen Vielfalt erfüllen Grünland- und Weideflächen damit auch wichtige Funktionen für Boden-, Wasser- und Klimaschutz. Gerade vor dem Hintergrund zunehmender Trockenperioden und häufiger auftretender Starkregenereignisse gewinnen diese Leistungen einer nachhaltigen Grünlandbewirtschaftung zunehmend an Bedeutung.

hellbraunes Rindvieh grasend auf einer Weide
Dunkelbraune Rinderherde auf grüner Weide, blauer Himmel
Braunes Weiderind auf grün-brauner Weide

Markennutzung

An der Markennutzung interessierte Landwirte, Metzger und Gastronomiebetriebe sowie weitere Partner entlang der Wertschöpfungskette können sich jederzeit an das Projektmanagement oder die Geschäftsstelle des Naturpark Altmühltal wenden.

Zur Beantragung der Markennutzung werden verschiedene Betriebsdaten benötigt. Die erforderlichen Unterlagen erhalten Sie auf Anfrage.

Altmühltaler Weiderind-Produkte

Weiderind-Produkte sind bei Verfügbarkeit zu beziehen über folgende Adressen:

Weiterführende Informationen zum Projekt stehen als Download zur Verfügung

Flyer Altmühltaler Weiderind (678,9 KB)