Ja, natürlich!
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"Altmühltaler Weiderind"

Weiderind-Projekt geht in die Umsetzungsphase

Die Potenzialabschätzung für das Projekt „Altmühltaler Weiderind“ hat ergeben, dass für eine konkrete Umsetzung ausreichend interessierte Landwirte und Metzger und vor allem eine erforderliche Fläche für Beweidung und Grundfutter vorhanden sind. Auf dieser Grundlage können nun – erneut mit Unterstützung des LEADER-Programms der EU– die notwendigen Umsetzungsschritte durch den Naturpark Altmühltal als Projektträger eingeleitet werden.

Auch die für die Zulassung einer stressfreien Schlachtung erforderlichen rechtlichen Bedingungen sind zwischenzeitlich so weit geklärt, dass hier bei den Beteiligten keine Ungewissheiten mehr bestehen müssen.

Auf dieser Grundlage werden nun folgende Aufgaben angegangen:

Mit dem „Altmühltaler Weiderind“ erhalten die noch vorhandenen regionalen Wertschöpfungsketten und vor allem handwerklichen Veredelungsstrukturen im Naturpark eine einzigartige Perspektive. Damit könnten eine große Zahl kleinerer Metzgereien dauerhaft abgesichert werden.

Das Projekt dient aber auch dem Erhalt der charakteristischen Kulturlandschaft dieser Region. Vor allem sollen dadurch wertvolle Tallagen und weitere ökologisch hochwertige Standorte in ihrer Landschaftsstruktur offen gehalten werden. Und es wird damit auch die Erwartung verbunden, dass ggf. weitere Flächen für eine Weidehaltung genutzt werden, die bisher nicht als Grünland zur Verfügung standen. Es wird dagegen nicht erwartet, dass die Zunahme von Flächen mit Rinderbeweidung zu einem Verlust an Weide- und Triebflächen für Schafhalter führt.