Ja, natürlich!
Wald

Buchenwälder / Naturwaldreservate

Im Herbst zeigen sich die Buchen­­­­mischwälder im Naturpark Altmühltal von ihrer schönsten Seite. Die früheren Jagd- und Nutzwälder sind heute vor allem ein wichtiger Lebens- und Erholungsraum.

Heute besteht die Aufgabe der Wälder vor allem darin, Klima, Wasser und Boden zu schützen. Naturwaldreservate dienen der Erforschung natürlicher Waldgesellschaften und sichern die biologische Vielfalt. Hier werden alte Bäume und Totholz gezielt im Baumbestand belassen. Unzählige Käferarten, aber auch Vögel wie zum Beispiel der Specht finden so Lebensraum.

Im Naturwaldreservat Beixenhart bei Ried sind die Buchen bis zu 170 Jahre alt. Die uralten Bäume sind aber nur eine der Besonderheiten des 54 Hektar großen Gebiets. Um den Wald in seinem naturnahen Zustand zu erhalten und sogar wieder urwaldnahe Strukturen entstehen lassen zu können, wird in Beixenhart jegliche Nutzung unterlassen; Abgestorbene oder umgestürtzte Bäume werden im Bestand belassen, da das Totholz einen hohen ökologischen Wert hat. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten besiedeln diese strukturreichen Habitate und finden dort Nahrung und Unterschlupf. Zudem spielt Totholz eine bedeutende Rolle im Kohlenstoff- und Nährstoffkreislauf und sollte somit nicht aus dem Wald entfernt werden. Durch diesen urwüchsigen Wald führt der Jägersteig. Die sechs Kilometer lange Tour ist aber durchaus anspruchsvoll: naturnahe, pfadige und teilweise mitunter abschüssige Passagen erfordern Trittsicherheit, gute Kondition und entsprechende Ausrüstung.

Im Natur­schutzgebiet Laubenbuch bei Weißenburg wandert man heute noch durch einen Eichen-Hainbuchenwald, der durch die historische Mittelwald-Bewirtschaftung entstanden ist. Diese Wälder wurden vielfältig genutzt: Die Hainbuchen lieferten Brennholz, die Eichen Bauholz und Viehfutter.

Durchzogen von Wanderwegen sind die Wälder darüber hinaus ideale Orte, um zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.

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