Ja, natürlich!
Gruppe von sieben Personen mit Schaufeln arbeitet auf einem felsigen, bewachsenen Gelände unter bewölktem Himmel.

Kreuzkröten zwischen Eichstätt und Petersbuch

Lebensräume für die Kreuzkröte im Steinbruch sichern

Die Kreuzkröte (Epidalea calamita) ist eine seltene und streng geschützte Amphibienart, die auf dynamische, offene Lebensräume angewiesen ist. Ursprünglich besiedelte sie natürliche Pionierstandorte wie Flussauen oder Küstendünen. Heute findet sie geeignete Ersatzlebensräume häufig in Abbaustellen wie Steinbrüchen, Kies- und Sandgruben. So auch im Steinbruchgebiet bei Petersbuch (Eichstätt).

Steinbrüche bieten der Kreuzkröte ideale Bedingungen: offene, vegetationsarme Flächen sowie flache, temporäre Gewässer zur Fortpflanzung. Diese erwärmen sich schnell, sind meist fischfrei und bieten dadurch günstige Entwicklungsbedingungen für Laich und Kaulquappen. Auch Fahrspuren, Mulden oder wassergefüllte Senken können als wichtige Laichhabitate dienen.

Um diese Lebensräume langfristig zu sichern engagiert sich der Naturpark Altmühltal (Südliche Frankenalb) e. V. in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Bund Naturschutz zum Beispiel durch:

Grünlich-braune Kröte mit warziger Haut sitzt im trüben Wasser mit etwas Pflanzenmaterial.
Hand hält weißen Kescher über Wasser mit schwarzen Kaulquappen und Steinen im flachen Gewässer
Mann verteilt gelbes Pulver auf einer grauen Matte auf Kiesfläche neben grünen Feldern mit Blumen.